Freitag, 23. Januar 2015

Ja, sie hat das Recht zu leben .....

Ich verlinke Euch den Blog von Jolinas Mama.




Ich kenne mittlerweile einige Familien mit DS-Kindern die schon älter sind. Keine dieser Familien würde ihr Kind nicht haben wollen. Nein, ich sage nicht, dass der Weg ein einfacher war. Aber das lag sehr oft nicht am Kind und der Behinderung. Bei älteren Menschen mit DS fällt es weg, dass sie nur als "süss" gesehen werden. Von drei Famiien darf ich Euch hier bestätigen, dass sie sehr unglücklich über die Entwicklung mit all den Diagnostiken in der Schwangerschaft sind ....auch diese Eltern haben Angst, dass es bald keine Menschen mehr gibt die das Down-Syndrom haben. Aussortiert, zum sterben verurteilt schon vor der Geburt!

Vieles muss anders, besser werden .... Viele der Schwierigkeiten die wir haben liegen nicht an unseren behinderten Kindern, sondern an unserer Gesellschaft, an den Mitmenschen .... usw.
Es gibt viel zu tun!

Es wäre entsetzlich wenn Jolina "Eine der letzten ihrer Art"  wäre .....



Kommentare:

chris hat gesagt…

Das ist einfach sehr traurig wie die Gesellschaft damit umgeht, in dem Bericht kam auch ganz deutlich raus das die "guten" Ratschläge alle zur Abtreibung gehen. Diesen Weg doch bitte nicht zu gehen und das Kind auf jeden Fall zu behalten traut sich auf der anderen Seite kaum einer zu sagen, weil man das ja jedem "selbst" überlassen soll... es sollte auch noch viel mehr Wert auf die Möglichkeit einer Adoption gelegt werden, wenn sich Eltern das wirklich gar nicht zutrauen...
Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich mit meinem großen Schatz... (Das er auch anstrengend ist - wie viele andere Menschen auch - macht das Leben ja nicht weniger wert.)
Liebe Grüße
Christine

Frau JoLou hat gesagt…

Danke für den Post :-)
Es ist ein Rennen gegen die Zeit.
Nie waren die Möglichkeiten für Menschen mit Down Syndrom so gut. Man weiß wie man ihnen gut Bildung vermitteln kann, die Medizin weiß immer mehr über die Besonderheiten, doch was nützt uns dieses Wissen ohne die Menschen dazu?
Die Generation die gerade heranwächst kann der Gesellschaft zeigen, dass sie etwas wert sind, hoffentlich ist es noch nicht zu spät
Martina

Anonym hat gesagt…

Auch ohne Mama eines Kinder mit DS zu sein versteh ich Euch sehr gut. Ich arbeitet mein Leben lang mit behinderten Menschen.
Liebe Elisabeth, ich hoff Du verstehst es nicht falsch. Aber Menschen, Kinder mit DS waren für uns im Heim immer leichter zu betreuen als Menschlein mit Autismus. Dein Robert ist oftmals eine Ausnahme, er hat einen grossen Charme. Doch wie anstrengend er sein wird kann ich Dir nachfühlen. Ich selber bin an Autisten oft nicht rangekommen, hab sogar schlechte Erfahrungen gemacht. Die Kinder mit Trisomie 21 haben auch Charme, und man kann sie so weit anstupsen selber zu tun, zu lernen, zu wollen!
Es ist so schwierig das alles, da braucht man 1000 Worte um sich zu erklären. Aber es ist nicht richtig was da nun schon in der Schwangerschaft gemacht wird. Nein, das Recht hat kein Mensch!
Martina, ich fühle Deine Angst auch in mir. Wer kann da noch helfen, dass Menschlein nicht aussortiert und zum Tode verurteilt werden?
Traurige Grüsse, gebt aber bitte niemals auf ihr jungen Mütter!
Grüsse von Ruth

António Jesus Batalha hat gesagt…

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