Montag, 21. Oktober 2013

Der Traum vom perfekten Kind





Heute Abend in der ARD
um 22.45 Uhr

Ich weiss noch nicht ob ich mir das anschaue.
Hier seht Ihr zwei nach diesen Auswahlkriterien ganz und gar nicht perfekte Kinder.
Bei einem dieser Kinder wäre durch keine Diagnostik in der Schwangerschaft auch nur irgendeine seiner Behinderungen aufgefallen.
Autismus ... Epilepsie ... kommt einfach so daher, still und leise.

Das Mäuschen wäre "OPFER" ....
die Ärzte, Eltern dürften entscheiden ob .....
Die Eltern, die Familie sind glücklich über sie, mit ihr.

Mich regt das grad so auf .....
Ich weiss, dass viele mich nicht verstehen.
Soll ich Euch etwas erzählen?

Heute Vormittag hatte ich Besuch. Eine Mutter mit ihrem schwerbehinderten Sohn.
17 Jahre war er "PERFEKT"
....
Dann wurde er von einem Auto angefahren, der nun Unperfekte war nicht schuld!
Der nun Unperfekte lebt seit 9 Jahren nur mit Hilfe der Familie in seiner gewohnten Umgebung, wird geliebt und alle sind dankbar, dass er diesen Unfall überlebt hat!

Gebt mir Kommentare
ich werde sie alle lesen
Ich wüsste gerne ob die perfekten Diagnostiker auch eine Antwort auf diesen Post haben .....

Ich darf das so schreiben.
Ich bin Mama von einem behinderten Kind
Mama von einem Sohn der psychisch erkrankt ist
Mama von Kindern die völlig gesund sind
Pflegemama von vielen:
Perfekten und Unperfekten

Elisabeth
(irgendwie grantig, aufgeregt jetzt!)

Kommentare:

Graugrüngelb hat gesagt…

Hallo Elisabeth,

ich denke ähnlich wie du - auch Saskias Epilepsie und die daraus resultierenden Probleme wäre unbekannt geblieben, wenn ich eine entsprechende vorgeburtliche Diagnostik gemacht hätte (hab ja damals bewusst darauf verzichter).

Eine Freundin sagte mal (als sie mit dem zweiten oder dritten Kind schwanger war), sie hätte ja bewusst noch niemandem von der Schwangerschaft erzählt, bis die Nackenfaltenmessung unauffällig gewesen sei, denn sonst ... Da habe ich schon geschluckt und wusste nicht, was ich sagen sollte. Sie hat drei ziemlich pflegeleichte, gesunde Kinder.

Ich habe so oft in den letzten Jahren gehört, man bewundere uns, wie wir das schaffen und man selbst könne das nicht. Da frage ich mich dann, wie diese Menschen damit umgehen würden, wenn ihrem Kind etwas passiert durch Unfall oder Erkrankung. Wir haben es uns auch nicht ausgesucht und natürlich wünschen sich alle Eltern ein "perfektes" Kind, aber letztlich bleibt uns doch gar nichts anderes übrig als es zu schaffen. Ich halte mich nicht für besonders bewundernswert - was wäre denn die Alternative? Irgendwie muss es gehen.

Einen Link zum Weiterlesen habe ich noch für dich: http://www.zeit.de/2012/03/Kind-Behinderung

Alles Gute (ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder).

Landei hat gesagt…

Kennst du die Geschichte vom geplanten Urlaub in Italien? Der dann letztendlich in Holland statt fand?
Die finde ich soooo genial!

Liebe Grüße vom
LandEi