Dienstag, 27. September 2011

Schickt ihm gute Wünsche...

Heute ist der kleine Mann mit Mama und Oma in ein grosses Kinderkrankenhaus gefahren.
Es wird eine aufwendige Untersuchung....
Drückt die Daumen, dass es nicht so schlimm ist wie die Ärzte vermuten....

Freitag, 23. September 2011

Auch Du?


scheint das Schaf zu fragen.
Seid einer Woche ist in unserer Familie ein neues kleines Kind bei den "besonderen Kindern" angekommen.
Nein, nicht neu geboren. Julian war im Juli ein Jahr alt.
Trotz aller Vorsorgeuntersuchungen ist lang nicht aufgefallen "dass da was nicht stimmt"
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Liebe Daniela
ich wünsche Dir, dass Du es bald schaffst, diesen neuen Weg anzunehmen, nicht noch weiter so zu verzweifeln.
Ich weiss, es ist schwer von einem Tag zum Anderen plötzlich mit einer Diagnose konfrontiert zu werden die da heisst:
Es ist eine Behinderung, die Krankheit heisst ...
Dein Julian ist ein so freundliches Kind. Sein Lachen ist bezaubernd. Er braucht nun eine Mama mit noch viel mehr Stärke, mit Kampfgeist....ja, ich weiss in einem kleinen oberpfälzischen Dorf ist das noch immer bei manchen Mitmenschen ein Spiessrutenlauf....
Doch da stehst Du doch drüber. Als Julians Papa "mit mir nicht" sagte, hast Du Dich doch auch ganz selbstverständlich für den Zwerg entschieden. Seinen Vorschlag "des Kind kriegst Du net!" hast Du entrüstet
mit einem riesengrossen Streit entsorgt!
Glaub mir, jetzt, wo Du in einem Frühförderzentrum angekommen bist... es wird Dir und dem Julian geholfen.
Nimm jede Hilfe an, geh Euren gemeinsamen Weg weiter.
Allein bist Du nicht. Dass Deine Schwester zu Dir in die Wohnung gezogen ist , das find ich so schön. Julian hat nun schon Zwei in allernächster Nähe. Ja, und die Oma wohnt ja auch gleich ums Eck.
Gestern am Ende unseres langen Telefonates hat sie nicht mehr geweint. Da kam die alte Kraft von meiner Cousine wieder durch. Und diese Kraft, liebe Daniela, die nimm an von Deiner Mama. Bezieh sie mit ein, Ihr hängt doch so aneinander. Also, nun hat Julian schon Drei in seiner allernächsten Nähe...
Ich weiss, Du trauerst noch um Dein Baby, das vor drei Jahren gestorben ist. Ja, es ist viel mit 25 Jahren so ein Schicksal zu haben. Aber schau, Julian hat den Manuel als Schutzengerl. Nur für sich ... auif niemand anderen wird Manuel so aufpassen wie auf seinen kleinen Bruder...
Und schon hat Julian Vier in seiner allernächsten Nähe...
Und so, liebe Daniela wird der Weg weitergehen.....Du wirst es spüren. Viele gehen mit Euch.
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Ja, und auch wenn wir uns heute auf einem Friedhof wiedersehen werden. Ich freu mich drauf Euch zu sehen. Ich freu mich auf Julian.....auf Euch alle.
und glaub mir, unsere Tante Gretl hat auch ein Auge auf uns. Sie, die nie selber Kinder haben durfte war die kinderliebste Tante auf der Welt. Und für Deine Mama war sie auch die ganze Kindheit was besonderes. Grad in der Zeit als Deine Oma so früh gegangen ist....
So schliessen sich die Kreise....
Merkst Du, alleine bist Du nicht....

Montag, 5. September 2011

Seltsame Wege

Eine Oma sucht im Internet nach Infos über Fledermäuse.
Sie landet dann bei uns auf den Blog. Sie liest und liest, und schreibt nach über zwei Stunden lesen eine Mail an mich!
Sie hat eine Enkelin, 9 Jahre alt, Diagnose Frühkindlicher Autismus.
Es hat ihr so gut getan hier zu lesen. Sie wird an die Schwiegertochter all das weitergeben. Nein, die Schwiegertochter ist so gut wie nie im Internet.
Aber die Familie droht unter den Belastungen mit dem Kind und einem noch kleineren Bruder zu zerbrechen. Und wenn man doch Hilfe finden kann....
Ja, man kann! Wenn man hier und da in unseren Blogs schnuppert. Wenn man eine Mail schreibt, so wie hier geschehen. Denn, ich kann da weiterhelfen, und schon mal die wichtigsten Adressen weitergeben. Denn, das Mädchen wurde z.B. noch nie in einem SPZ vorgestellt.
Von Pflegestufen hat die Familie noch nichts gehört. Vom familienentlastenden Dienst auch nicht...
Und weil der Kontakt mit einer Fledermaus anfing, stell ich doch gleich mal Roberts Lina hier mit ein.....

Freitag, 2. September 2011

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Saskia

Wir haben heute hier gesessen und ganz fest an Dich gedacht. Und dann hat jeder einen Wunsch für Dich gesagt. Und das sind sie nun unsere Wünsche, die wir Dir schenken und von denen wir hoffen, sie erfüllen sich.
Susanne: Liebes Geburtstagskind
               Ich wünsche Dir ein wunderschönes neues Lebensjahr ohne diese blöden Anfälle. Ich hoffe, dass
               endlich eine Medizin hilft, damit Du wieder ohne Krämpfe durch den Tag und die Nacht kommen
               kannst.
Robert: (singt laut)
             Ich wünsche Dir viele Geschenke, und ich wünsche Dir dass Du mich bald wieder sehen kannst.
Michael: Liebe Saskia
              ich kann nicht zaubern, ich tät es gern für Dich. Gesundheit wünsche ich Dir. Ich hab immer Deine
              wunderschönen Augen im Gedächtnis, die so tief blicken....
Elisabeth: Liebe Saskia, ich wünsche Dir so viel. Doch am liebsten würde ich Dich nun fest drücken, Dir ein
               Busserl geben. Ich schau grad auf den Stein, den Du mir geschenkt hast. Den geb ich nimmer her.

Alles Liebe
von uns für Euch alle drei ....

Behindern Brillen?


geschrieben von Susanne:
Danke Inge, dass Du mir die beiden süssen Fotos geschickt hast. Da hab ich mich so gefreut.
Nein, ich bin nicht ganz fest traurig, dass ich mein Leben lang eine Brille tragen muss. Obwohl das der Augenarzt gesagt hat, find ich das nicht so schlimm. Ich hab ja schon jahrelang eine Brille auf der Nase, nun ist sie stärker, aber dafür seh ich wieder gut. Bald, weil die Brille wird ja noch gemacht.
Ich hab aber zwei Mädchen in der Klasse die sind ganz unglücklich und setzen ihre Brillen gar nicht auf. Sie finden sich da nicht schön. Ich weiss schon dass viele Kinder die Brillen gar net mögen und manche leiden wirklich damit.
Ich finde es schade, wenn so ganz niedliche kleine Kinder sich schon mit einer Brille rumärgern müssen. Ihr kennt ja schon Franzi und Joshua und noch mehr so kleine Buzzerl, die haben auch Brillen. Ich lach ja immer wenn die Mamas schreiben was sie damit alles anstellen. Doch wenn ich ein Kind habe bin ich froh, wenn es erstmal keine Brille braucht. Weil das ist anstrengend, das weiss ich.
Ich nehm beim Schwimmen halt keine Brille. Wenn es so wird wie bei Mama dann muss ich auch aufpassen wo ich hinschwimme. Aber ich schwimm ja eh nicht so schnell.
Fürs Radlfahren bin ich froh, wenn ich wieder gut sehen kann und für das InlinerFahren auch. Weil da hab ich schon echt mal eine Strassenlaterne zusammengefahren. Das passiert nun nimmer!
Ich sag Euch was Euch Kindern. Es ist nicht schlimm wenn man ein "Nasenfahrradl" hat. So hat mein Opa immer gesagt. Das fand ich schon mit 5 Jahren lustig. Wenn ich die neue Brille habe, dann schau ich zu ihm rauf in den Himmel und zeig sie ihm. Und .. ich kann dann noch besser Wolkenbilder sehen. Das ist toll!
So, jetzt hab ich hier auch mal was schreiben dürfen. Ich mag unsere Kuscheltierarmee nämlich sehr gern. Auch wenn Brillen nicht so echte Behinderungen sind, freu ich mich weil ich hier dabei bin
Eure Susanne