Donnerstag, 24. März 2011

Oh weh!

Hallo Hase Eine wirklich sehr alte Nachbarin hat ihn mir gebracht. Weil sie von Robert weiss, dass ich Kuscheltiere wieder herrichte und wieder schön mache...
Das stimmt nun so nicht. Ich bin keine Fachfrau im Kuscheltier-Verarzten. Ja, ich hab das Schaf gefunden und schön gemacht.... und seiddem kleine Kinder als Freunde für Gartenzaungespräche...
Doch nun der Hase! Er war schon in der Waschmaschine. Der Kopf war vorher ab! Nun modert er nicht mehr so, aber...
...er ist mir unheimlich. Klingt seltsam, ich weiss. Aber er ist so fremd, so fast ohne Fell, nicht kuschelig für mich!
Also, neue Aufgabe!
Ich bin wieder weg vom Computer und werde versuchen den Hasen (er ist fast 50 Jahre alt!) zum Kuscheltier zu machen.
Er passt tatsächlich hier her. Anders, nicht perfekt, braucht Hilfe
ich hoffe, dass ich ihn gross und stark machen kann, auch wenn er mir unheimlich ist.
Was ist denn das? Wie kann ein Kuscheltier unheimlich sein?

Montag, 21. März 2011

Stellvertretend für Euch alle ...

habe ich Franzi hierher mitgenommen.
Ich wünsche Euch und Euren Eltern einen wunderschönen Welt-Down-Syndrom-Tag 2011 Seht Euch das mal an. Franzis und Leanders Eltern waren sehr fleissig. Dass ich jetzt nichts falsch schreiben. Waren es die Mamas? Die Papas allein auf alle Fälle nicht .... soviel konnte ich aus den beiden Blogs rauslesen.
Ich gratuliere Euch zu Eurem Verein. Und ich bewundere die Idee und dass Ihr es so wunderbar umgesetzt habt.
Liebe Tine, liebe Sabine
Ihr seid spitze, und ich bin mir jetzt schon sicher, dass Ihr eine grosse Hilfe werdet für viele Familien!

Der Verein hat ein Blog. Hier!

Wenn ich wüsste wie ich das anstellen kann, dann würde ich heute überall die Sonne für Euch scheinen lassen....

Dienstag, 15. März 2011

Kuschelpuppen aus Japan

Wahrscheinlich hätte ich meine beiden japanischen Zwillinge nie hier eingestellt. Wahrscheinlich hätte ich nie verraten, dass sie bei mir im Schlafzimmer "leben", dass ich sie schon viele, viele Jahre habe. Dass für sie stricke und häckle....
Die letzen Abende hab ich sie nicht mehr anschauen können, ohne an die Wirklichkeit zu denken....


Heute war der erste wirkliche Frühlingstag hier ... so wunderschön ...
ganz oben im Kirschbaum durfte sie sitzen...














Für alle Kinder, die so viel Leid erfahren müssen. Sie können nichts, aber auch gar nichts dafür ... sie sind Opfer geworden.
Es sind wir Erwachsenen, die mit der Erde so verantwortungslos umgehen.
Nie mehr wird der März 2011 vergessen werden. In meinem Herz bleibt ihr alle für immer ....
Elisabeth




Freitag, 11. März 2011

Ursel, das ist genau richtig

Ganz "echt" und kuschelig kuscheln....
Das Bild hat uns beschäftigt. Ursel hat es schon vor Tagen gemailt, doch es wollte einfach nicht runtergeladen werden. Doch mit viel Geduld und immerwieder ausprobieren ...
hat es dann doch noch funktioniert.
Danke, Ursel für das Bild und die Gedanken zu dem Blog hier.

Ursel kennen einige von Euch ja schon von Kommentaren auch bei Euch.
Ich möchte das Bild unter "still und leise" haben, denn es soll auch an Ursels Sohn erinnern, der nicht mehr hier ist....
Liebe Ursel, ein kleines Zeichen, dass auch Dein grosser Sohn hier dazugehört. Eine kleine Erinnerung...

Montag, 7. März 2011

Ohne Titel

Ein provozierendes Foto, oder?
Nein, nicht mit Absicht für den Post kaputtgemacht!
Kam ganz von allein....
Werde versuchen, den Teddy wieder zusammenzunähen....

So ein kaputtes Kuscheltier ist harmlos. Für uns Grosse noch harmloser als für Kinder.
Für uns Eltern sind diese immerwiederkehrenden Bösartigkeiten nicht harmlos. Verletzend, traurig und manchmal sprachlos machend. Schon wieder ist unter einem Video von Sonea
ein böser Kommentar. Den ich jetzt hier nicht wiederholen oder kommentieren möchte.
Wie gehen wir alle mit sowas um?
Wie bereiten wir uns auf sowas vor?
Robert ist fast 10 Jahre, wir haben schon ein bisschen Übung mit solchen Geschichten.
Ich möchte Euch ans Herz legen Euch ganz bewusst auf soetwas vorzubereiten. Es bleibt nicht nur hier in schriflicher Form in Internet. Es wird irgendwann ganz "echt".
Überlegt Euch bitte vorher Strategien, damit umzugehen. Gebt dem bösen Gegenüber nicht die Möglichkeit Euch sprachlos, entsetzt, überrascht, laut, erschrocken ... zu erleben.
Das freut diese kranken Seelen. Das wollen die ja!
Und ... in den "echten" Situationen sind Eure Kinder meistens mit dabei....
Wenn sie klein sind, spüren sie dass Mama und Papa schlimm behandelt werden. Wenn sie älter sind, dann fühlen sie sich selber mit angegriffen.
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Als Robert im letzten Jahr ganz allein in die Situationen geriet, dass er laut und dumm angeredet wurde, dass er geschubst wurde, dass er angegriffen wurde .... war es für ihn das Schlimmste und ist heute noch ein Thema: "Mama ich hab Angst gehabt und Mama, warum?"
Jetzt können auch wir anders damit umgehen. Im letzten Jahr waren wir selbst fassungslos und ohne Taktik .....
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Beispiel:
Vor kurzem im A..i. Wochenendeinkauf. Robert wurde von mir in den Einkaufswagen gesetzt, weil er alles angefasst hat, hundert verschiedene Dinge in den Wagen legte ....
"Robert, so nicht. Du bleibst bei mir im Wagen, ab sofort!" Das kennt er mittlerweile und akzeptiert es auch. Aber er fängt zu singen an.
Älteres Ehepaar:
"Ja, schämst Du Dich nicht? So gross und sich so aufführen!"
Schon lang vorher überlegte Antwort:
"Und Sie schämen sich auch nicht? Schon so lang auf der Welt und immer noch nicht gelernt, sich nicht in anderer Familien Angelegenheiten einzumischen!?!"
Kopf hoch und weitergeschoben mit dem Einkaufswagen. Ohren zu, weil denen ihre Antwort wollte ich gar nicht mehr hören.
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Pizza-Essen mit Robert!
Seine Feinmotorik ist nicht so toll wie bei Susanne. Er schiebt noch immer mit den Fingern nach und schliesst den Mund nicht beim kauen. Mit Zeichen kann er immerwieder erinnert werden, isst dann auch wieder ein paar Minuten "ordentlich"
Zwei Mädchen und ein junger Mann am Nebentisch:
"Das ist ja ekelhaft. Warum lässt man so einen frei rumlaufen?"
Antwort, ganz laut und doch sehr cool:
"Damit Sie nicht im Fernsehen ekelhafte Sendungen anschauen müssen ... hier ist alles live!"
Glaubt es mir, das war ein Punkt für mich. Aber wie mein Herz geklopft hat, dass könnt Ihr Euch nicht vorstellen.
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Robert im Wartezimmer. Er spricht sämtliche Leute auf seine Art an. Er merkt nicht dass die schon komisch oder grantig schauen. Je mehr ich ihn beschäftigen will, desto mehr kommt sowas:
"Sie haben aber einen hübschen Schal, junge Dame." (Die Dame war um die 50)
"Die Stöckerlschuhe würde ich am liebsten auch mal anziehen...."
"Warum reden Sie nicht mit mir, sie alte Frau?!?"
.... irgendwie finden es manche lustig, manche merken, dass er "anders" ist, und dann:
"Dem gehört ja wohl der Arsch verhaut! Sachen muss man sich hier bieten lassen. So was hat es früher net gegeben!" Sein Blick ging in die Runde zu den anderen Wartenden....
Tief Luft holen:
"Nicht? Erzählen Sie mal. Wie war es früher? Sie wissen, wie man mit einem autistischen Kind umgeht. Mögen Sie mir davon erzählen?"
Robert war der Patient an dem Tag, aber: Mein Blutdruck war weit oben ......
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Ja, so leben wir. Mit Robert und der Umwelt.
Wir gehen manchen Situationen aus dem Weg. Für ihn!
Wir tun viel nicht mehr (z.B. in den Zirkus gehen) Für ihn!
Wir laufen lieber allein durch den Wald, anstatt auf Spielplätze zu gehen. Für ihn!
Aber, wenn es zu viel wird, haben wir gelernt: tief Luft holen und dann "Gegenschlag!"
Überraschend für den Angreifer, präsize, schnell und dann ... ohne die Antwort abzuwarten: weitergehen (beim Arzt: Robi, komm mit, ich muss auf die Toilette)
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Ich wollte Euch das einfach mal ein bisschen erzählen. Ich mag in meinem anderen Blog nicht immer alle Erlebnisse erzählen. Es sind viele mittlerweile. Der Baby-Bonus ist weg. Und ... man sieht ihm seine Behinderung nicht an. Doch, tut man schon, aber Fremde halt nicht....
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Lasst euch nicht von den Kommentaren so erschüttern. Die sind schlimm, falsch, dumm .... diese Themen hatten wir schon so oft. Da stehen wir doch drüber, oder?
ABER bitte, löscht kein Blog, bleibt weiter "online", zeigt Euch und lacht und lebt weiter ....
Wir sind doch so viele, und das Internet schafft tatsächlich ein Miteinander. Und das geht im "echten" Leben weiter .... so wie kleine Pflänzchen jetzt im Frühling. Und wir sind mit unseren Kinder ganz am Anfang

Frühling im Besonderen Land!
Und:Alle Kinder sind besonders, manche ein bisschen anders besonders....!

Ich mag Euch
Elisabeth

Samstag, 5. März 2011

Wachhund für hier ....

... damit Ihr alle lustig, albern, neugierig, lachend, spannend, laut oder auch vielleicht mit so manchen unserer Zwerglein auch ängstlich ...
den Fasching feiern könnt ....
Habe ich mich als Wachhund zur Verfügung gestellt.
Habt viel Spass überall und
Nehmt alle Eure KINDER mit!