Samstag, 22. Januar 2011

das behinderte Schaf, Teil 2

Ich hab die Kinder nochmal getroffen. Und wir haben uns lang am Gartenzaun unterhalten.
Ich hoffe und wünsche mir, dass die Kinder (es waren viele, die sich am Gepräch beteiligt haben) das Wort "behindert" nicht mehr so gedankenlos verwenden.
Es ist schon so wie auch Tanja kommentiert. Es wird unüberlegt gesagt, es ist die heutige Jugendsprache, die Kinder haben gar kein Bewusstsein für die Menschen mit Behinderung....
Und wir Eltern sind tatsächlich ganz und gar betroffen, fühlen uns wahrscheinlich empfindlich angegriffen .... weil wir mittendrin sind!
Wir haben Kinder mit Behinderungen, mit Unnormalitäten, mit Anderssein.
Es klingt schon so negativ, wenn man es schreibt.
"Besonderheiten" wäre mir lieber.
Und deshalb ist Robertina nun nicht mehr das behinderte Schaf
Sie ist das besondere Schaf.
.....und ich muss gut aufpassen auf sie. Hier wohnen Kinder, die sie gerne haben möchten!
Doch sie ist nun mein Kuscheltier.

"Gespräche am Gartenzaun" waren das gestern.
Es waren gute Gespräche mit Kindern von der Grundschule. So nach und nach kamen immer mehr dazu...
und am lustigsten fand ich dann den Blick vom Rektor der Schule. Er fuhr mit dem Auto vorbei ... und weiss ja nun nicht, was das für eine Versammlung war.
Ob er am Montag nachfragen wird?



1 Kommentar:

jonathan und seine familie hat gesagt…

Bin wieder mal stolz auf Dich, meine Liebe :-))))
Kuss
Barbara